Parkour – Modetrend oder effektive Trainingsform?

Parkour – Modetrend oder effektive Trainingsform?

Beim Parkour sind Kreativität und Einfallsreichtum gefordert und die körperliche Leistungsfähigkeit wird geschult. In einer aktuellen Studie wurden die Effekte einer 10-wöchigen Parkour-Intervention auf Ausdauerund Kraftleistungen sowie Körperzusammensetzung von Jugendlichen untersucht.

Die positiven Auswirkungen regelmäßigen Trainings und körperlicher Aktivität auf Fitness und Gesundheit sind unbestritten. Gerade in der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen tragen motivierende und abwechslungsreiche Aktivitäten dazu bei, diese für Bewegung zu begeistern. Vor diesem Hintergrund haben zahlreiche neue Aktivitätsformen Einzug in die Sportlandschaft gehalten. Hierzu zählt auch Parkour. Um 1990 in Frankreich aufgekommen, geht es bei dieser Sportart darum, so schnell und effizient wie möglich von A nach B zu kommen. Auf diesem Weg muss der sogenannte Traceur verschiedenste Hindernisse mithilfe spezieller Techniken überwinden. Weniger starre Regeln und mehr Raum für Kreativität als in vielen anderen Sportarten machen Parkour für Jugendliche besonders attraktiv – rapide steigende Teilnehmerzahlen und sogar die Errichtung speziell für Parkour angelegte Sportanlagen in verschiedenen Ländern wie den USA, England oder Frankreich sprechen eine deutliche Sprache.

Physische Anforderungen
Bei parkourspezifischen Bewegungsabläufen ist sowohl der aerobe als auch der anaerobe Stoffwechsel aktiv, was besondere Anforderungen an die Ausdauerfähigkeit zur Folge hat. Beim Überwinden von Hindernissen kommen häufig verschiedene Sprung- und Landetechniken zum Einsatz; diese schulen plyometrische Eigenschaften der Beinmuskulatur. Die vielseitigen Bewegungsmuster fordern jedoch nicht nur die unteren Extremitäten, sondern auch den Oberkörper sowie koordinative Aspekte im Rahmen von Ganzkörperbewegungen. Studien zu den Auswirkungen eines regelmäßigen Parkour-Trainings waren jedoch lange Zeit Mangelware. Um der Frage auf den Grund zu gehen, inwieweit eine Parkour-Intervention tatsächlich zu positiven Effekten auf die körperliche Leistungsfähigkeit von Jugendlichen führt, veröffentlichten Forscher aus Tschechien und Kanada nun eine entsprechende Studie in der Fachzeitschrift „The Open Sports Sciences Journal“.

Die Studie
An der Studie nahmen 12 männliche Jugendliche (Alter 16 ± 2 Jahre, Gewicht 69 ± 12 kg, Größe 177 ± 7 cm) ohne Parkour-Erfahrung und mit einer geringen körperlichen Aktivität (1,5 Stunden pro Woche) teil. Vor und nach der 10-wöchigen Parkour-Intervention durchliefen die Teilnehmer verschiedene Messungen und Tests.

 

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