2 Übungen für funktionelles Faszienyoga

2 Übungen für funktionelles Faszienyoga

Wie im Artikel „Funktionelles Faszientraining“ im TRAINER 2/17 auf Seite 62 angekündigt, erklärt Claudia Beck hier, wie Ihr diesen Ansatz auf euer Yogatraining übertragen könnt.

Im Unterschied zum klassischen Yoga wird beim funktionellen Faszienyoga in verschiedene Bewegungsrichtungen gedehnt, um möglichst lange myofasziale Ketten einzubeziehen. Um die größtmögliche Wirkung zu entfalten, wird die Bewegung immer langsam bis in ihr natürliches Faszienspannungsende ausgeführt. Nach einem kurzen Verharren in dieser Endposition wird die Bewegung wieder langsam zurückgeführt – und danach wird in einem anderen Bewegungswinkel mit einer Veränderung des Zugwinkels wieder begonnen. Wir stellen uns hierbei das Scherengittermuster der Faszien vor und versuchen, dieses maximal zu erreichen.

Es wird in weichen, kontrollierten und dynamischen Bewegungen gearbeitet. Im Gegensatz zum statischen Arbeiten können die Übungen gut dosiert werden und damit Fehlbelastungen und Überforderung bei den Trainierenden vermieden werden.

 



 

Der Unterbauch als Zentrum

Wichtig ist, dass die Trainierenden durch gezieltes Üben ein Gefühl für die stabile Zentrierung des gesamten Körpers im Unterbauch bekommen. Dies ist der Bereich, der als Energiepunkt dient, in dem das Gewicht des Körpers seine maximale Konzentration und Balance erreicht sowie ein Gleichgewicht zwischen der mittleren/oberen Architektur und der stützenden unteren Architektur des Körpers, der Beine, herstellt. Dieser Bereich der Mitte mit seiner kraftvollen Beckenstruktur ist das dynamische Zentrum des aufrechten Körpers, welches uns ermöglicht, funktionell, stabil und energievoll trainieren zu können. Deine Kunden sollten unterscheiden lernen, was gut für sie ist und was nicht.

 

Übung 1: TRIKONASANA (DREIECK)

Im Stehen wird eine hüftöffnende Haltung eingenommen. Wichtig ist, dass das Knie dem Fuß folgen kann und die Funktionalität des Kniegelenkes beachtet wird. Die Seitwärtsbewegung startet über die Hüfte und das Becken mit weichen, federnden Bewegungen.

 

Übung 2: HÜFTÖFFNER

Aus dem Ausfallschritt in weichen, kleinen Bewegungen vorschieben, um die Hüfte zu öffnen. Die Fußstellung darf verändert werden, um alle Strukturen des Fußgelenkes zu erreichen und volle Funktionalität des Sprunggelenkes zurückzuerlangen. Zusätzlich wird der Arm mit in die Bewegung genommen, um die gesamte Frontlinie zu erreichen.

 


 

 


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